| Teilprojekte der Werkstatt für Zukunfts-Forschung und Gestaltung (WZFG) e.V. Berlin-Buch - Stand: Oktober 2001 |
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Vorlesungen: |
Die Bucher Vorlesungsreihe Elemente eines zukunftstauglichen Welt- und Menschenbildes soll sich mit objektübergreifenden System- und Entwicklungstheorien sowie bio-psycho-sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen über den Menschen und menschliche Gesellschaft befassen. Das Hauptin- teresse gilt dabei Aspekten zukunftstauglicher bzw. -untauglicher Verhaltensregulation auf allen Ebenen des Gesamtsystems mensch- licher Zivilisation. Die Reihe von Sonntags-Vorlesungen im Rathaus Pankow behandelt aktuelle molekularmedizinische Themen und solche, die obige Bucher Vorle- sungsreihe inhaltlich ergänzen oder erweitern. Wo möglich, sollen aus den molekularmedizinischen Vorträgen Anregungen für eine or- ganisatorische Bionik gewonnen werden. |
Zukunfts- gespräche: |
Eine lockere Folge von Bucher Zukunftsgesprächen führt Vertreter unterschiedlicher Fach- und Aufgabenbereiche zu publikumsoffenen Rundtischgespra- chen über aktuelle und/oder grundsätzliche Fragestellungen zusam- men, die für das Gesamtprojekt interessant sind und neue Perspek- tiven versprechen. |
Zukunfts- werkstätten: |
Die in größeren Abständen stattfindenden Bucher Zukunftswerkstätten sind eigentliches Kernstück des Vereinskonzepts und orientieren sich in abgewandelter Form an dem Konzept der Zukunftswerkstätten nach Robert Jungk: Dessen Grundgedanke lautet: "Jeder ist kompetent" und bringt seine Kompetenz ein in einer einzigen Veranstaltung, die in Kritik- Phantasie und Realisierungsphase strukturiert wird und zu praktisch verwertbaren Anregungen führen soll. Was das Gesamtsystem menschlicher Verhaltensregulation und seine hoffentlich überhaupt mögliche zukunftstaugliche Ausge- staltung anbelangt, ist schon die Jungksche Kompetenzvoraussetzung derzeit nicht erfüllt, und tragfähige Ideen hierzu können kaum in einer einzigen Veranstaltung entwickelt werden. Die Jungkschen Phasen werden darum auf eine Folge von "Bucher Zukunftswerkstätten" verteilt, und es wird eine Phase ausgiebigen Kompetenzerwerbs vorgeschaltet. Diese Veranstaltungen haben an- fänglich den Charakter von Tagungen und sollen schließlich in einer groß angelegten Ideenkonferenz zur zukunftstauglichen Umgestal- tung des Gesamtsystems menschlicher Verhaltesregulation münden. Sie können sich dabei durchaus des ursprünglichen Jungkschen Konzepts bedienen. Es wird mit einem Zeitraum bis um die 10 Jahre für die Realisierung des Gesamtprojekts gerechnet. |