An Regierungsmitglieder sowie Vertreter von SPD und B90/Grüne
mit beigefügten Argumenten und Unterschriften wollen wir die Bundesregierung in ihrem Bemühen um die Vermeidung eines Irak-Krieges unterstützen und bestärken und gleichzeitig den destruktiven Vorwürfen der Opposition begegnen.
Wir möchten Sie aktuell auffordern zu größtmöglicher Konsequenz und zu einer langfristig tragfähigen Friedenspolitik, die an den sozialen und ökologischen Ursachen kriegerischer und terroristischer Bedrohungen ansetzt und dafür um Verständnis und Unterstützung wirbt.
Nach unserer Vorstellung sollte die entstandene Situation genutzt werden, um eine friedliche Beseitigung eventueller Massenvernichtungswaffen im Irak zu erreichen und der USA-Regierung klarzumachen, dass sie UNO und NATO nicht für darüber hinausgehende eigennützige geostrategische Ziele instrumentalisieren kann, die den Interessen der Weltgemeinschaft zuwider laufen. Bei einem eventuellen Alleingang von USA und Großbritannien sollte diesen wie auch bereitwilligen Mitläuferstaaten jegliche Unterstützung verweigert werden. 12.2.03
Dr. Hans-Volker Pürschel
(Vorsitzender)
Werkstatt für Zukunfts-Forschung und Gestaltung (WZFG) e.V.
Anlage 1: Appell für eine konsequente deutsche
Friedenspolitik mit Unterschriften
Anlage 2: Anschreiben an Opposition
An Vertreter von CDU/CSU und FDP
mit beigefügten Argumenten und Unterschriften unterstützen wir die Bundesregierung in ihrem Bemühen um die Vermeidung eines Irak-Krieges und bekunden gleichzeitig unser tiefes Unverständnis für die Haltung der Opposition.
Nach unserer Vorstellung erlaubt es die entstandene Situation durchaus, eine friedliche Beseitigung eventueller Massenvernichtungswaffen im Irak zu erreichen. Das kann aber nur gelingen, wenn die USA-Regierung ehrlich bereit ist, bei Einlenken des Irak auf einen Angriff zu verzichten.
Das von der Opposition vorgebrachte Argument verminderten Druckes ist angesichts des bereits erfolgten Truppenaufmarsches kaum überzeugend. Es ist aber allzu durchsichtig, dass die USA-Regierung entschlossen ist, unter öffentlich vermeintlich gut verkaufbaren Vorwänden eigennützige geostrategische Ziele durchzusetzen, die den Interessen der Weltgemeinschaft zuwider laufen. Weder Dankbarkeit und Freundschaft noch Furcht vor angeblicher Isolierung oder ökonomischen Nachteilen sollten uns dazu verleiten, dies zu unterstützen und eine Instrumentalisierung von UNO und NATO dafür zu akzeptieren - zumal eine terroristische Bedrohung dadurch erst recht provoziert wird.
Wir werden das Gefühl nicht los, dass die Opposition ihren zwar bekundeten Wunsch nach einer friedlichen Lösung doch einer "Opposition aus Prinzip" opfert und/oder die aus Sicht vieler Menschen unakzeptablen Weltmachtziele der Bush-Regierung unterstützt.
Wir wünschen uns von der Opposition, dass sie in konstruktiver Weise dazu beiträgt, uns eine friedliche Zukunft zu sichern und hoffen, mit unserem Appell dafür Anregungen geben zu können. 12.2.03
Dr. Hans-Volker Pürschel
(Vorsitzender)
Werkstatt für Zukunfts-Forschung und Gestaltung (WZFG) e.V.
Anlage 1: Appell für eine konsequente deutsche
Friedenspolitik mit Unterschriften
Anlage 2: Anschreiben an Regierung